Ein Beitrag von Dorothea Glinge-Grinzoff

„Ein Dichter wird geboren. Ein Redner wird gemacht.“

                                                                                    (Cicero)

 

Es hat Sie eiskalt erwischt, denn Sie wurden aufgefordert, ein Referat zu halten. All Ihre Bemühungen, dieser schrecklichen Aufgabe zu entrinnen, sind fehlgeschlagen, und es macht sich ein ungutes Gefühl breit.

Schon bei der Vorstellung, dass alle Augen auf sie gerichtet sind, wird Ihnen angst und bange.

Sie fangen an zu schwitzen, der Puls rast, sie befürchten, keinen Ton herauszubringen und fühlen sich wie gelähmt. Was für eine schreckliche Vision!

 

Nun komme ich zu dem tröstlichen Teil. Das muss nicht so sein!

Gerne gebe ich Ihnen einige praxiserprobte Tipps, wie Sie Redefurcht in positive Anspannung verwandeln können.

Zur Vorbereitung einer Präsentation gehört das Definieren Ihres Zieles.

Wollen Sie beeindrucken, unterhalten, motivieren oder informieren?

Eine gute fachliche Vorbereitung ist unumgänglich, denn ohne die kann Ihr Referat nicht erfolgreich sein. Um überzeugend und souverän aufzutreten, müssen Sie selbst glaubwürdig hinter Ihrer Präsentation stehen, denn nur, wer überzeugt ist, kann andere überzeugen.

Sie beginnen mit der Stoffsammlung, erst dann legen Sie die Reihenfolge fest. Hierzu gibt es ein Schema, mit dem Sie alle Referate, Präsentationen und Vorträge sinnvoll gliedern können.

 

„ Eine gute Rede hat einen guten Anfang und einen guten Schluss

- und beide sollten möglichst dicht beieinander liegen.“

                                                                                                ( Mark Twain)